Lange Zeit bestand mein Leben aus Partys, Alkohol und ständigem Unterwegssein. Trotz des vielen Feierns fühlte ich mich innerlich immer leerer. Eines Nachts kam ich völlig erschöpft von einer Party nach Hause. Ich lag auf meinem Bett und merkte, dass es so nicht weitergehen kann. In diesem Moment habe ich verzweifelt etwas ausgesprochen, das im Nachhinein mein erstes Gebet war.
Auf der Suche nach Antworten reiste ich einige Monate später nach Peru. Ich hoffte, bei einem Schamanen den Sinn des Lebens und Orientierung zu finden. Doch statt Klarheit nahm ich vor allem neue Fragen und ein Gefühl von Dunkelheit mit zurück nach Hause. Wieder in Berlin fragte ich mich, wo ich das Gegenteil dieser Dunkelheit finden könnte – und entschied mich schließlich, zum ersten Mal einen Gottesdienst in meiner Nachbarschaft zu besuchen.
Dort lernte ich Gott persönlich kennen und konnte meine Lasten ablegen.





